Frag den SeatGuru nach dem besten Sitzplatz im Flugzeug!

In relativ kurzer Zeit mit dem Flugzeug ans andere Ende der Welt fliegen zu können, ist wunderbar. Wenn aber nach 8 Stunden Flug sich die Knie nicht mehr durchdrücken lassen und das Kreuz bezüglich Form und Steifigkeit eher einem Riesenschildkrötenpanzer ähnelt, dann verflucht man die Airline, die einen in kleinen engen Sitzen über die Ozeane verfrachtet.

Damit ihr diese Qualen nicht ebenfalls erleiden müsst, empfehle ich euch den SeatGuru. Auf SeatGuru gibt man seinen Flugdaten (Airline, Flugnummer, Abflugzeit) ein. Die Datenbank findet dazu den Flugzeugtyp und schlägt die besten Sitzplätze vor. Gute Sitzplätze mit viel Beinfreiheit (grün, überdurchschnittlich gut), Sitze mit einigen Nachteilen (gelb, leicht unterdurschnittlich), schlechte, ungemütliche Sitzplätze (rot, unterdurchschnittlich) und Standardsitzplätze (weiss, durchschnittlich komfortabel).

Am besten funktioniert SeatGuru in Kombination mit dem Online-Check-in der Airlines. Hier kann meist ab 24h vor Abflug online einchecken und sich auch den Sitzplatz aussuchen. (Eine Übersicht der Online-Check-in Zeiten findet ihr hier). Also öffnet man in einem Tab des Browser den SeatGuru, im anderen das Formular zum Check-in und reserviert sich den komfortabelsten Sitzplatz. Die besten Sitzplätze (grün) kann man leider nicht immer reservieren lassen, weil sie sich meist an den Notausgängen befinden und die Airlines sich oft persönlich überzeugen wollen, ob der Reisende für den Platz am Notausgang geeignet ist.

Bisher habe ich gute Erfahrungen mit SeatGuru gemacht. Der Online Check-in in Kombination mit SeatGuru spricht sich allerdings scheinbar ganz gut rum, sodass man besser so schnell wie möglich reserviert.

[Foto: mollypop via flickr]

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Kostenfreie WLAN Hotspots weltweit

Man ist im Ausland unterwegs. Egal ob geschäftlich oder privat, irgendwann will man ins Netz. Und um Roamingkosten zu sparen, freut man sich doch über kostenfreie WLAN Hotspots. Nur wo findet man die? Wenn man sich in einer fremden Stadt nicht auskennt, braucht es schon eine Weile und ein paar kundige Einwohner, die einem zum ersehnten Internetzugang führen. Oder man nutzt natürlich den Wi-Fi Sucher auf seinem Smartphone. Die finden allerdings meist nur Spots in relativer Nähe.

Praktisch ist dann, einen etwas größeren Bildschirm vorausgesetzt, eine Online-Datenbank, in der man ein paar Parameter eingeben kann. Die umfangreichste, die ich bisher gefunden habe, ist hotspot locations.

Praktisch ist, dass man sich nicht nur ausschliesslich die kostenfreien Hotspots anzeigen lassen kann, sondern auch den Location-Typ bestimmen kann. Je nachdem, was ich vorhabe, kann es besser sein, mich in ein Café zu setzen oder mich kurz an einer Tankstelle einzuloggen. Es gibt auch eine Karte, auf der man sich den Standort anschauen kann. Theoretisch, denn die map24 Applikation ist sehr buggy und sehr lahm. Gut finde ich zudem, dass man sehen kann, ob eine Registrierung notwendig ist (nervig) oder nicht.

Wer in Deutschland unterwegs ist und einen Hotspot sucht, wird vielleicht auch bei Drahtlos unterwegs fündig. Grüne Marker zeigen hier die kostenfreien Zugänge an.

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Ich bin dein bagpicker! – Adieu, Übergepäckgebühren.

Mit Übergepäck habe ich bisher nur ein einziges Mal Schwierigkeiten gehabt. Ich reise leicht und erreiche nie die Freigepäcksgrenze, die meist bei 20kg liegt. Andere wiederum schaffen es spätestens bis zum Rückflug derart viele Mitbringsel anzuhäufen, dass 20kg und mehr schnell erreicht werden. Oder man schleppt Sportausrüstung mit, die auch schnell mal ein paar Kilo auf die Waage bringt. Wenn man nicht Mr. Charming oder Ms. Zwinkerauge ist, dann drücken auch die Mitarbeiter nicht automatisch ein Auge zu und es kann sehr teuer werden. Oder man muss sich von seinen lieb gewonnenen Dingen trennen.

bagpicker verspricht eine Lösung für Leute mit Übergepäck.

Über die kostenlose Internetplattform backpicker finden Reisende mit Übergepäck (Bagger) Leute wie mich (Picker). Man registriert sich dort auf einfache und bis auf die E-Mail-Adresse anonyme Weise. Gibt Abflugtag, -ort, -zeit, sowie Flugnummer ein. Und wenn man Glück hat, findet sich jemand, der bereit ist, ein Teil des Übergepäcks “zu übernehmen”.

Das las sich für mich zunächst ziemlich dubios und unsicher. Fremdes Gepäck in meinem? Was ist mit Drogenschmuggel etc? Aber dann ist es ja doch ganz anders.

Wenn sich zwei über die Plattform gefunden haben, trifft man sich zur verabredeten Zeit z.B. am Check-In. Dort checkt man zusammen (das ist wichtig) ein, d.h. man legt direkt hintereinander das Gepäck auf’s Band und zeigt seine Unterlagen vor. So bleibt das Gepäck immer personenbezogen, man packt nicht um und bleibt somit rechtlich auf der sicheren Seite. Das Gepäckgewicht wird beim gemeinsamen Einchecken addiert und durch zwei geteilt.

Der bagpicker Ratschlag:

Achtet immer auf Euer Gepäck, denkt aber nicht zu schlecht über eure Mitmenschen!

Nach dem Einchecken kann man sich dann beim Picker in Form eines Kaffees, ein paar Euro pro übernommenen Kilo oder was auch immer bedanken. Vielleicht hat man dann auch eine nette Person kennengelernt, mit der man die Wartezeit bis zum Abflug verkürzen kann.

Update: ein Austausch auf Facebook mit Alexander Bentzien förderte ein paar Bedenken bezüglich der generellen Umsetzbarkeit dieser Dienstleistung zu Tage. Fluggesellschaften akzeptieren gemeinsames Check-in oft und zunehmend nur, wenn man Familienzugehörigkeit nachweisen kann oder der Buchungscode übereinstimmt. Das könnte dann bei zwei Fremden schwierig werden.

[Illustrationen: backpicker.com]

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Flugsuchmaschinen: Kayak, Skyscanner, Swoodoo

Früher buchte man seine Reise und seine Flüge im Reisebüro. Dann kam das Internet und machte der Abhängigkeit des Reisewilligen von der Kompetenz und Gutmütigkeit des Beraters ein Ende. Selbst recherchieren, vergleichen, buchen. Totale Freiheit! Mittlerweile gibt es jedoch so viele Preisvergleichsangebote im Netz, dass es wieder schwierig wird, das beste Angebot zu finden. Es kostet einfach sehr viel Zeit, wenn man alles vergleichen will. Und im Grunde wäre jetzt schon wieder ein Berater notwendig, der sich in diesem Dschungel perfekt auskennt.

Nun kenne ich mich nicht perfekt aus, habe aber in den letzten Jahren für mich und andere immer viel online nach den besten Flugpreisen recherchiert. In den letzten Monaten greife ich am liebsten auf drei Flugsuchmachinen zurück, die ich alle parallel nutze, weil sie unterschiedliche Vorteile bieten. Die möchte ich hier gerne kurz vorstellen. Es geht um Kayak, Swoodoo und Skyscanner.

Beispielhaft habe ich gerade nach Flügen nach Belgrad gesucht. Ich möchte im August in der Nähe von Belgrad das Guča Trompeten-Festival besuchen. Es findet vom 10. bis 14. August 2011 statt. Ich suchte also Hin- und Rückflüge um diese Daten herum mit dem Abflughafen Düsseldorf. Alle Suchmaschinen durchsuchen die Angebote etlicher Fluglinien und Online-Reisebüros.

Kayak

Nach Eingabe der gewünschten Flugdaten erhält man zunächst eine Liste der Angebot. Das günstigste steht oben.

Spannender ist bei Kayak aber die Möglichkeit, sich einen Preisalarm einzurichten. Man kann bestimmte Zeiträume beobachten oder auch einen Höchstpreis für einen Flug festsetzen. Immer wenn Kayak entsprechende Angebote findet, bekommt man nach vorheriger Registrierung wöchentlich oder täglich eine Mail.

Kleine Nerdnotiz am Rande: wer sich für die Technologie interessiert, die hinter Kayak steckt, findet hier sogar Informationen dazu.

Skyscanner

Praktisch an Skyscanner ist, dass man von vornherein keine bestimmte Flugdaten angeben muss, sondern nach Preisen in einem bestimmten Monat oder sogar im aktuellen Jahr suchen kann. Ich nutze das, ebenso wie den Preisalarm bei Kayak, um mir ein Bild darüber zu verschaffen, wie die Preisentwicklung ist. Flugpreise verändern sich ja im Laufe der Zeit. Ein Flug der heute für August 300 € kostet, kann nächsten Monat 150 € kosten. Oder umgekehrt. Wenn man einen Trend erkennen kann, weiß man ungefähr, wann es Zeit ist zuzuschlagen.

Swoodoo

Tatsächlich gebucht habe ich bisher nur bei Swoodoo. Es ist in der Technik etwas schwerfälliger als Kayak und Skyscanner, hat aber eine sehr praktische Preismatrix.

Zudem finde ich die Angebotsliste unter dieser Matrix immer sehr transparent. Man sieht sofort, welches Online-Reisebüro hinter dem jeweiligen Angebot steckt und auch die alternativen Angebote. Großer Pluspunkt: der angegebene Preis ist auch der Endpreis inklusive Steuern.

Was meinen Belgrad-Flug betrifft, ist Swoodoo mit 150 € am günstigsten. Wären andere Flugtermine im August für mich sinnvoll, wäre Skyscanner mit 134 € günstiger, aber die Daten liegen alle sehr ungünstig. Kayak liegt bei 156 € und ist somit vergleichbar mit Swoodoo. In diesem Fall würde ich mich für Swoodoo und das Angebot von Flugladen.de entscheiden. Bei Flugladen habe ich schon 2x mal gebucht und war mit der Abwicklung, der Hotline und der Übersichtlichkeit sehr zufrieden.

Tatsächlich werde ich aber noch nicht buchen. Möglicherweise bin ich zu dieser Zeit sowieso in der Region (Slowenien) und kann auf alternative Weise anreisen.

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